Biografie und Steckbrief

Andrea Berg

Andrea Berg

Biografie und Steckbrief

Andrea Berg

14. Juni 2014

„Hallo Traumpiraten!“, mit diesen Worten begrüßt Andrea Berg ihre Fans auf Konzerten oder wenn es Neuigkeiten auf Facebook und Twitter gibt. Fantasie spielt bei der Schlagersängerin mit den meistverkauften CDs, DVDs und Downloads eine große Rolle, ebenso wie die Sehnsucht nach der großen Liebe und die Abrechnung mit untreuen Männern. Mit Andrea Bergs Hits wie „Du hast mich tausendmal belogen“, „Die Gefühle haben Schweigepflicht“ oder „Du kannst noch nicht mal richtig lügen“ kann jeder seine Sorgen tanzend über Bord werfen.

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Musik von Andrea Berg gibt's hier:

Erste Live-Auftritte als Funkemariechen

Geboren wurde Andrea Berg am 28. Januar in Krefeld als Andrea Zellen. Musikalisches Talent verriet die später erfolgreichste Schlagersängerin Deutschlands bereits als Funkemariechen bei der Krefelder Prinzengarde. Doch vor der großen Musikkarriere machte Andrea Berg zunächst ganz bodenständig eine Ausbildung zur Arzthelferin und arbeitete auf einer onkologischen Station für Krebspatienten. Laut dem „Kölner Stadtanzeiger“ schickte der Vater der musikbegeisterten Krefelderin Musikkassetten mit ersten Aufnahmen an Redaktionen, um auf das Talent seiner Tochter hinzuweisen. Eine dieser Kassetten fiel in die Hände des Produzenten Eugen Römer, der nach dem ersten Hören der Aufnahmen laut Andrea Bergs Autobiografie ausgerufen haben soll: „Bringt mir dieses Mädel.“ Nur eine Woche später wurden die ersten Lieder für Andrea Bergs erstes Album „Du bist frei“ aufgenommen, das 1992 erschien. Der Durchbruch gelang Andrea Berg aber erst mit dem zweiten Album „Gefühle“ von 1995, das die Schlagerhits „Die Gefühle haben Schweigepflicht“, „Wenn du mich willst, dann küss mich doch“ und „Einmal nur mit dir alleine sein“ enthielt, mit denen die Sängerin vielen ihrer weiblichen Fans aus dem Herzen sparch. Denn Andrea Berg zeigt sich in ihren Liedern nicht nur als große Sängerin und Live-Entertainerin – ihre Texte, die sie selber schreibt, erforschen auch oft Aspekte der weiblichen Seele und ihrer Sehnsüchte.

Rekord mit „Best of“-Album für Andrea Berg

1997 erschien mit „Träume lügen nicht“ das dritte Album. Ein Jahr darauf erfüllte sich für Andrea Berg auch ein privates Glück mit ihrem damaligen Partner Kai: Die gemeinsame Tochter Lena-Maria kam zur Welt. Die Beziehung zu Kai zerbrach jedoch. 2002 heiratete Andrea Berg den Schlagersänger und Komponisten Olaf Henning, die Ehe hielt bis 2004. Musikalisch gelang Andrea Berg mit der Veröffentlichung ihres „Best of“-Albums 2001 der größte kommerzielle Erfolg. Das „Best of“-Album verkaufte sich mehr als zwei Millionen Mal und ging sogar in das Guinness-Buch der Rekorde ein als das am längsten in den deutschen und österreichischen Charts platzierte Album: Unglaubliche 347 Wochen hielt sich Andea Bergs „Best of“-Album in den deutschen und 532 in den österreichischen Charts. Zudem wurde das „Best of“-Album mit Triple-Gold und Doppel-Platin ausgezeichnet. Auf „Wo liegt das Paradies“ von 2001 erschien auch Andrea Bergs größter Hit, die Single „Du hast mich tausendmal belogen“, dessen Refrain heute wahrscheinlich jeder Schlagerfreund auswendig mitsingen kann.

Neues Glück im Hotel Sonnenhof in Kleinaspach

Auch mit ihren nachfolgenden Alben „Machtlos“, „Du“ und „Splitternackt“ traf Andrea Berg den Geschmack ihres Publikums. Aus dem ehemaligen Funkemariechen wurde auf der Bühne bei Live-Shows eine herausragende Entertainerin, die mit ihren roten Haaren und sexy Straps- und Mieder-Outfits auch ihre weiblichen Reize gekonnt einzusetzen wusste. 2007 heiratete Andrea Berg den Hotelier Uli Ferber und zog mit ihrer Tochter in das von der Familie ihres Mannes bestriebene Hotel Sonnenhof in Kleinaspach in der Nähe von Stuttgart ein. Dort kümmert sich die tierliebe Sängerin nicht nur um ihren Hund Simba, sondern versucht in Zusammenarbeit mit Tierschutzorganisationen auch Straßenhunden ein neues Zuhause zu vermitteln. Dass Andrea Berg ein großes Herz hat, beweist die Sängerin auch durch ihre Unterstützung für ein Hospitz in Krefeld und ihren Einsatz für die Hospitzbewegung. Für ihr soziales Engagement wurde sie 2008 von dem damaligen Bundespräsidenten Horst Köhler auf Schloss Bellevue mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Auch für ihre Musik wurde Andrea Berg mehrmals mit der Goldenen Stimmgabel, dem Amadeus Austrian Music Award sowie dem Echo in der Kategorie „Deutschsprachiger Schlager“ ausgezeichnet.

Traumpaar mit „DSDS“-Juror Dieter Bohlen

Nach der langjährigen Zusammenarbeit mit Eugen Römer holte sich Andrea Berg mit Dieter Bohlen einen neuen Produzenten an Bord. Das erste gemeinsame Album mit dem „DSDS“-Juror „Schwerelos“ wurde 2010 ein Riesenerfolg und bereits nach wenigen Tagen mit Platin ausgezeichnet. Mit dem ebenfalls von Dieter Bohlen produzierten Album „Abenteuer“ schaffte es Andrea Berg zum sechsten Mal in Folge auf Platz eins der Charts. Ihr 20-jähriges Bühnenjubiläum feierte sie mit einer aufwendigen Konzerttournee. 2013 veröffentlichte Andrea Berg ihr traumhaftes Doppelalbum „Atlantis“, viele Songs auf dem neuen Album stammten wieder aus der Feder von Dieter Bohlen, einige von DJ Bobo. Natürlich wurde es wieder ein Nummer 1 Hit. Im gleichen Jahr war Andrea Berg Gastjurorin bei Dieter Bohlens Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“, an der Seite von Tom und Bill Kaulitz von Tokio Hotel und Mateo Jaschik von Culcha Candela. Zudem brachte Andrea Berg ihr Album „My Danish Collection“ heraus, mit dem sie auf Platz ein der dänischen Charts landete.

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Steckbrief: Andrea Berg

Geburtstag

  • 28. 01. 1966 in Krefeld

Sternzeichen

  • Wassermann

Erfolgreichste Alben

  • Du bist frei (1992)
  • Gefühle (1995)
  • Träume lügen nicht (1997)
  • Best of (2001)
  • Machtlos (2003)
  • Du (2004)
  • Splitternackt (2006)
  • Zwischen Himmel und Erde (2009)
  • Schwerelos (2010)
  • Abenteuer (2011)
  • Atlantis (2013)
  • Seelenbeben (2015)

Erfolgreichste Singles

  • Schau mir nochmal ins Gesicht (1992)
  • Kilimandscharo (1993)
  • Wenn du mich willst, dann küss mich doch (1994)
  • Einmal nur mit dir alleine sein (1995)
  • Die Gefühle haben Schweigepflicht (1996)
  • Weinen kann ich auch ohne dich (2000)
  • Du hast mich tausendmal belogen (2001)
  • Ich sterbe nicht nochmal (2001)
  • Aba Heidschi Bumbeidschi (2006)
  • Ich liebe das Leben (2010)
  • Du kannst noch nicht mal richtig lügen (2010)
  • Das Gefühl (2013)
  • Atlantis lebt (2013)
pk