“Erkenne dich selbst, sei das Feuer”

Story of Dakota –”Ein ewiger Kreis”: Eintauchen in die Welt der Indianer

Story of Dakota –”Ein ewiger Kreis”: Eintauchen in die Welt der Indianer

“Erkenne dich selbst, sei das Feuer”

Story of Dakota –”Ein ewiger Kreis”: Eintauchen in die Welt der Indianer

23. November 2016

Story of Dakota sind das spannendste Musik-Experiment seit Santiano und D’Artagnan: Mit “Ein ewiger Kreis” erschließen Sasha di Capri, Johanna Schmidthals, Robert Alan Packard und Ivo Moring die Welt der Indianer neu.

Was für ein neuartiges Experiment, die musikalischen Grenzen der Popmusik zu überschreiten: Story of Dakota heißt die neue Formation, ihr erstes Album erzählt ihre Geschichte: “Ein ewiger Kreis“. Hier könnt Ihr das Album bei Amazon bestellen! Zwei Künstler zählen zu diesem Projekt: Sasha di Capri und Johanna Schmidthals. Einer supportet sie mit seinem indianischen Kulturhintergrund: Robert Alan Packard.

Story of Dakota - Ein ewiger Kreis.

Story of Dakotas Debütalbum “Ein ewiger Kreis” erscheint am 2. Dezember. Bild: Christian Barz

Das Album lebt von der Idee, in der Kultur der Ureinwohner Nordamerikas nicht allein grell bemalte Figuren in ungewöhnlichen Textilien zu sehen, sondern eben Menschen, die auf ihre Weise unsere Welt auch mit Klängen bereichern, die in der technisierten Welt unterzugehen drohen. Story of Dakota ist ein Projekt der Verständigung, des Hinhörens, des Mitreißens und des Sanften, ohne konturlos zu werden. Es ist das Projekt im Sinne einer Kultur, die über die “Winnetou”-Filme hinaus viele Freunde in der Welt hat – zu Recht. RTL wird zu Weihnachten Neuverfilmungen der Romane von Karl May senden: Sie werden vom künstlerischen Rang her den “Winnetou”-Filmen der sechziger Jahre in nichts nachstehen. Story of Dakota erschließt popmusikalisch diese Welt auf zeitgenössische Art neu.

Wer schon einmal durch die Weiten des US-amerikanischen Nordens fuhr, durch das Land, in dem viele klassische Hollywoodfilme des Indianer-Genres angesiedelt wurden, erkennt den Anspruch von Story of Dakota: Dort, etwa in den Hügeln der Badlands im US-Bundesstaat South Dakota, ist “Der mit dem Wolf tanzt” gedreht worden – Weiten, die kaum zu enden scheinen. Von hier, bis in die südlichen Teile der USA von Arizona, ist das zu finden, was man als die Weisheit der Ureinwohner Amerikas, der “Native Americans”, der “First Americans” bezeichnen kann. Hier liegen die Wurzeln der heilenden Kraft ihrer Musik, auf diesen Erden fußt der Zusammenhalt in den Familien der “Indianer”. Mensch und Natur leben hier im Einklang. Die Elemente Erde, Wasser, Luft und Feuer, Grundlagen allen Lebens, sind zu spüren – wie in den Liedern von Story of Dakota:

Der wilde Sound des Ursprünglichen

Feuer” ist der perfekte Opener des Albums “Ein ewiger Kreis”, Robert Alan Packard spricht die ersten Worte auf Lakota, einer alten Sprache amerikanischer Ureinwohner im Norden der Prärie von Dakota. “Erkenne dich selbst, sei das Feuer” spricht Johanna Schmidthals einen Appell an uns, an die Zuhörer von Story of Dakota.

Story of Dakota - Ein ewiger Kreis - Preview [Ad 45]

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Geboren um Frieden zu geben”, die Nummer 6 auf dem Album, wird solistisch durch die betörende, verführerische, flehende Stimme Johanna Schmidthals‘ getragen. Eine Ballade, die durch die melodieführende Flöte keltisch wirkt und doch auf die universalen Traditionen der Indianer verweist: eine Friedensbotschaft, die über alle Kontinente trägt.
Mach den Weg frei” ist eine gesungene, im Midtempo gehaltene Sehnsucht von Sasha di Capri, im Hintergrund erhält er durch den Chor den Weg geebnet für seine Message, die der Titel des Liedes ausdrückt. Die Nummer 3 des Albums schlägt die Brücke zu neuen Ufern des Fühlens und Denkens – die suggestiven Gesangspartien weisen den Weg in eine moderne, doch in seinem Ursprung uralte Spiritualität.

Fort von hier“ folgt dem Auftakt als Nummer – eine intensive Ballade, die von Johanna Schmidthals‘ ungewöhnlich klarer Stimme getragen wird und von Seelenverwandtschaften berichtet, die es in all unseren Alltagen geben kann, über die Geschwisterlichkeiten hinaus. Menschen, die sich erkennen und finden: Das ist hier das wehmütig angestimmte Thema.

Tatsächlich ist Sasha di Capri kein Newcomer. Der gelernte Sänger und Musicaldarsteller, Jahrgang 1979, wuchs im hessischen Fulda auf, war als Vocalist und Keyboarder bei verschiedenen Bands unterwegs und absolvierte schließlich eine Ausbildung an der Stage School Hamburg. In den USA, sowohl in Florida sowie an der Juilliard School in New York arbeitete er weiter an seinem künstlerischen Profil. Der Tenor spielte in verschiedenen Rollen in Hamburg, Saarbrücken, zuletzt in Trier in dem Musical “Roger”. Kritiker attestierten ihm eine eindringliche, sympathische und kraftvolle Stimme im höheren Bariton.

(v. l.) Johanna Schmidthals, Robert Alan Packard und Sasha di Capri sind Story of Dakota.

(v. l.) Johanna Schmidthals, Robert Alan Packard und Sasha di Capri sind Story of Dakota. Bild: Christian Barz

An der Seite von Sasha di Capri ist eine junge Künstlerin, 19 Jahre jung: Johanna Schmidthals, aufgewachsen in der Nähe von Hamburg, Kind in einer Großfamilie und mit starkem Talent zur Mehrsprachigkeit. In Brasilien lernte sie Portugiesisch, Englisch ist ihr ohnehin fließend zu sprechen möglich. Sie hat in noch jüngeren Jahren Balletterfahrung sammeln können, auf Akrobatik versteht sie sich auch bestens. Gerade hat sie in ihrer Heimat in dem Musical “Cats” gespielt in der Rolle der Jemina.

Ivo Moring, 1971 in Hamburg geboren, gelernter Schlagzeuger, hat das Album “Ein ewiger Kreis” produziert – der wilde Sound des Ursprünglichen fußt auf seinen Fähigkeit, Tonmaterial mit dem gewissen Geheimnis zu mischen, so dass es, wie bei Story of Dakota wie eine Einladung zum Träumen klingt. Moring war (mit Thorsten Brötzmann) verantwortlich für den Millionenseller von DJ ÖtziEin Stern”. Weitere Top 10-Hits: Christina Stürmers “Nie genug”, Banaroos “Space Cowboy” und Lutricia McNeals “Perfect Love”.

Story of Dakota: “Sei das Feuer”

Dieses neue Projekt wird, sozusagen als Segen eines stillen Häuptlings, eines “Stammesvaters” unterstützt von Robert Alan Packard. Er, der in dem Kassenschlager “Der Schuh des Manitu” mitspielte, hat zwei Titel auf dem Album mit gesprochenen Versen bereichert: Seine “spoken words” verleihen Story of Dakota einen gewissen rauen Beiklang. Packard, der selbst kulturell von amerikanischen Ureinwohnern stammt, lebt schon lange in Deutschland. Bei “Feuer” und “Kinder einer Welt“ ist er als Gewissen einer besseren Welt sprechend zu hören.

In Europa hat indianische Kultur stets starke Resonanz gefunden, nicht zuletzt durch die Romane Karl Mays, die zum Träumen einladen und Abenteuer mitfühlbar machen. Es sind dies Geschichten, die über die indianische Kultur hinaus Bedeutung haben. Musik – die verbindet. Tatsächlich wirken auch auf uns Ethno-Sounds, besonders indianische Rhythmen, anregend und entspannend zugleich – und körperlich erfahrbar.

In ihnen steckt, so glauben sehr viele Menschen, der Traum von einer Welt voller Liebe, einem Leben im Einklang mit unserer Natur. Unbestritten verkörpern diese Klänge die Ideen von Frieden, Liebe, Gesundheit, Natur und Stärke in selbstbestimmter Art. Stammesnamen wie Sioux, Dakota, Apachen und Hopi klingen wie Chiffren einer Ursprünglichkeit, die uns heute vielfach abhanden gekommen ist.

“Ein ewiger Kreis” von Story of Dakota erscheint am 2. Dezember 2016!

Mehr Musik von Beatrice Egli gibt’s hier:

Textquelle: Pressetext von Universal / Electrola / Franca Barthel